Eine Woche nach der nervenaufreibenden Niederlage in Worb gegen den starken Tabellenführer Brandis, stand am Samstag der nächste Kampf gegen den Tabellennachbar EHC Bern 96 an. Als die Mannschaft auf der legendären KA-WE-DE keine freie Garderobe vorfand und sich im öffentlichen Umkleidebereich der Eissportanlage bereitmachen musste, sagte sich das Team «jetzt erst recht, nach so einem Empfang wollen wir diese 3 Punkte unbedingt mit nach Hause nehmen».

Leider konnten diese Worte nicht direkt in Taten umgesetzt werden. Bereits nach dreieinhalb Minuten und einer frühen Strafe konnten die Hausherren einen 2:0 Vorsprung mitnehmen. Nach dem Ablauf einer kleinen Strafe von Bern konnte Sven Amstutz endlich auf 2:1 verkürzen. In Unterzahl! erzielte Bern das 3:1. Cyrill Binggeli verkürzte in Minute 10 in Überzahl mit einem harten Slapshot in die obere rechte Ecke auf 3:2. Es folgten das 4:2 für Bern, kurz danach das 4:3 durch Alain Rolli, das 5:3 sowie das 6:3 für die Berner. Kurz vor Ablauf des ersten Drittel konnte Patrick Bigler die Scheibe in Überzahl über die Linie stochern und somit stand es nach einem Drittel bereits 6:4!

Im zweiten Drittel erhöhten die Berner innert 7 Minuten 8:4. Die Böueler gaben jedoch nicht auf. Nach einem gehaltenen Penalty durch den mittlerweile eingewechselten Torhüter Patrick Aebi, konnten Sie kurz vor Ablauf des Drittels, erneut durch Alain Rolli, auf 8:5 verkürzen.

Im letzten Drittel gelang den Bernern nach erneut 7 Minuten das 9:5. Reto Andrist nach einem schönen Sololauf und Dominic Stalder in Überzahl konnten nochmals Spannung ins Spiel bringen. Trotz mehrfacher Überzahl in den Schlussminuten gelang dem EHC Boll kein Treffer mehr und das Spiel ging mit dem Schlussresultat 9:7 verloren.

Bereits am Mittwoch empfängt der EHC Boll den nächsten Stadtberner Verein. Der EHC Rot-Blau Bern-Bümpliz ist zu Gast im Wislepark. Mit einer solideren Defensivleistung und demselben Torinstinkt steht einem erfolgreichen Resultat nichts im Wege. 

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