Nachdem man bereits am letzten Samstag im Brünnli Hasle das erste Drittel massiv verschlafen hatte, wollte man es diesmal besser machen. Das Spiel begann und siehe da, die Böueler waren parat. Einige gute Aktionen in den ersten 20 Minuten. Gute, schnelle Pässe und den einen oder anderen satten Torschuss gab es zu sehen. Doch leider keine Tore. Das erste Drittel plätscherte dahin aber abgesehen von vielen Strafen beider Teams ereignete sich keine nennenswerte Szene. Man ging mit einem 0:0 in die erste Drittelspause.

Doch dann gings auf einmal schnell. Noch gar nicht zurück aus der Bistropause, lautete der Spielstand auf einmal 1:0 Brandis. Doch die Böueler liessen sich nicht unterkriegen. Knappe fünf Minuten im zweiten Drittel waren gespielt, Schuss und wunderbar abgelenkt vom Kapitän Sven Amstutz zum 1:1. Jetzt lief es. Zwei Minuten später, die Uhr zeigte 07:53, das 1:2 der Gäste. Mit einem fiesen Schuss aus dem spitzen Winkel, wieder Amstutz, welcher seinem Team eine gute Richtung vorzeigte. Der gegnerische Keeper Mischler sah alt aus. Die Führung konnte, grossen Dank an den eigenen Torhüter Aebi, in die zweite Pause mitgenommen werden.

Der letzte Abschnitt, 34 Sekunden alt, und schon wieder Tor Brandis zum 2:2. Boll, offenbar immer nach der Pause mit dem Kopf noch im Tee, stellte sich wiederum selbst ein Bein.
Nun wurde hart gekämpft. Beide Mannschaften wollten sich unbedingt die ersten drei Punkte der Saison sicherstellen. Boll mit einem schönen Abpraller und Patrick Bigler stand genau richtig und sahnte ab. 2:3 Boll. Die Freude war riesig.
Brandis, nun mit dem Rücken zur Wand, holte nun nochmals alles aus der Lunge raus. Die Verteidigung der Böueler machte auch schon einen besseren Eindruck aber Goalie Aebi hielt gut. Dann geschah es doch. Sechs Minuten vor Schluss rutschte Aebi im nahen Eck einer zwischendurch. 3:3 mit noch 06:37 zu spielen. Alles war möglich. Während sechs Minuten kamen beide Mannschaften zu guten Chancen, das Spiel hätte auf beide Seiten fallen können.
Mit 38 Sekunden noch zu spielen fiel dann die Entscheidung. Der EHC Boll, nicht fähig die Scheibe aus dem eigenen Drittel zu spielen, kreierte dem EHC Brandis eine gemütliche 3:1 Situation, welche, abgeklärt in den späten Matchwinner verwandelt wurde.

Schade aber im Vergleich zu letzter Saison hatte es sehr gute Ansätze, welche nun konsequent weiter verfolgt werden müssen. So kommts gut.

Hopp Boll #24